Aktuell

Foto im Aufmacher von Thomas Geiger

Letzte Änderung am Mittwoch, 20. Februar 2019 um 09:03:25 Uhr.

In Schierstein 1994 geboren und 2018 gestorben

Anlässlich unserer Horstreinigung am 8.2.2019 mussten wir eine traurige Entdeckung machen. In einem der Horste lag ein toter, skelettierter Storch mit einem Alu-Ring. Anhand der Nummer 984B konnte unser Mitglied Thomas Geiger schnell feststellen, dass es sich um einen 1994 in Schierstein geboren und beringten Storch handelt. Er wurde 24 Jahre alt. In den Jahren 1998, 1999, 2009 wurde er in Schierstein als Brutvogel abgelesen. Nun hat er an seinem Geburtsort die ewige Ruhe gefunden.

Weiterhin wurden an unserem Arbeitstag durch die Schiersteiner Gartenpflegefirmen Blattlaus und Laubfrosch die Storchenhorste in den Bäumen freigeschnitten. Wir hoffen nun auch in diesem Jahr vom Hochwasserschutzdamm aus das „Storchenleben“ in diesen Horsten, als stille Beobachter ungehindert, beobachten zu können. Das riesige, weit über 15 Zentner schwere Nest in der Weide am Pumphaus, konnte leider nicht abgetragen und somit leichter gemacht werden. Der Baum ist zu morsch. Die Firmen Blattlaus und Laubfrosch werden ihn aber mit einem Kronenanker gegen Umfallen absichern.

Für das Jahr 2019 hoffen wir, dass viele Störche wieder nach Schierstein zurückkommen und brüten. Zurzeit, am 13.Februar, sind schon 26 Störche da.

Allen Storchenfreunden wünschen wir Frohe Ostern verbunden mit aufregenden Spaziergängen über den Hochwasserschutzdamm zu den Störchen!

Hubertus Krahner

 

Horstreinigung und Arbeitstag Februar 2019

Zurück

Weiter

Aktuelle Stochenanzahl

Am Samstag, den 09. Februar, war wieder einmal ein Einsatz im Gelände notwenig.

Auf dem Gelände des Wasserwerks zählen wir aktuell 5 Horste, die bereits von Störchen belegt sind. Insgesamt zählen wir 19 Störche, die sich auf dem Gelände häuslich niedergelassen haben.

Genauere Informationen und Bilder zum Arbeitstag und den Störchen werden wir in den nächsten Tagen hier einstellen und auch im Heft "Schiersteiner Leben" veröffentlichen.

Tag der offenen Tür 2018



Die Jungen sitzen noch in den Nestern und sind deshalb gut zu beobachten. Einer der Hauptgründe, weshalb die Spektive wieder sehr gefragt waren. Knapp 500 interessierte Menschen besuchten uns und Hubertus Krahner gab sein Wissen über die Lebensgewohnheiten der Störche wieder einmal zum Besten. Bewirtung und Getränke waren in der Sommerhitze nötig und wurden auch reichlich genossen von Groß und Klein, dank unserer Sponsoren, Bäckerei Schröer und Weingut Meilinger. Ein weiterer Sponsor ist die Hessenwasser GmbH, die auch mit einem Stand vertreten waren; ohne die Erlaubnis von Hessenwasser GmbH, gäbe es den Tag der offenen Tür auf dem Gelände nicht.

Leider haben wir uns gar nicht getraut, irgendein Foto zu machen. Den Auswüchsen der neuen Datenschutzverordnung sei Dank. Ist das von den Verantwortlichen wirklsich so gewollt? Zwischenzeitlich kommt etwas Licht in den DSGVO-Dschungel Das wird schon wieder.

In 2019 wird es am Eingangstor einen Hinweis geben, dass Aufnahmen gemacht werden. Wir sind bemüht, dass keine Gesichter zu erkennen sind. Wäre doch wirklich schade, auf zukünftige Foto-Dokumentationen zu verzichten

35 Jahre Schornstein Küferstraße

Jungstörche in der Küferstraße

Wir starten gleich mit einem aktuellen Bild vom Juli 2018 von sage und schreibe vier Jungstörchen auf dem Schornstein in der Küferstraße. Mit einem Klick auf das Bild wird es stark vergrößert angezeigt.

Der stillgelegte Schornstein (Trockengemüse-Fabrik NOVA) in der Küferstraße in Schierstein, ist eine besondere Attraktion für die Besucher des Schiersteiner Hafens.
Vor 35 Jahren, also im Jahre 1983, wurde durch die Storchengemeinschaft Wiesbaden e.V. ein Horst für die Wiederansiedling des Weißstorches aufgebaut. Zwei Jahre später, 1985, schlüpften die ersten Jungstörche.
Bei der jährlichen Zählung der Jungstörche werden die Jungen, die dort schlüpfen, immer berücksichtigt.

Im Oktober 2012 wurde der Schornstein saniert. Er wies am oberen Rand lose Steine auf. Dann schlug auch noch der Blitz ein mit dem Ergebnis: Ein toter Storch und Längs- und Querrisse. Außerdem war er nicht für das Gewicht eines Storchenhorstes ausgelegt. Eine Renovierung war notwendig.
Außer Zweigen und Erde befanden sich in den 300 kg Abräummaterial jede Menge Unrat wie Lappen, Damenstrümpfe, Handschuhe und anderes mehr. Die hölzerne Horstunterlage erwies sich als äußerst marode.

2014 gab es auch wieder Nachwuchs.

Der neue Eigentümer hätte den Schornstein abtragen lassen können, da er nicht unter Denkmalschutz steht. Doch der Eigentümer ist ein Storchenfreund. So bietet der Schornstein mit den Störchen – der mittlerweile zum Wahrzeichen Schiersteins geworden ist – allen Hafenbesuchern und Storchenfreunden immer wieder einen schönen Anblick.

 

Jungstörche 2018 Schornstein Küferstraße

Zurück

Weiter

WEBCAM Betrieb und Newsletter

Liebe Storchenfreundinnen und -Freunde,

wir haben den WebCam Betrieb eingestellt. Immer wieder kam es zu Problemen, die im Rahmen unserer ehrenamtlichen Tätigkeit zu viel Zeit gekostet haben. Wir bitten um Verständnis. Der YouTube Kanal wird entsprechend gelöscht.

Ebenso findet eine Aussendung des Newsletters nicht mehr statt. Alle uns überlassenen E-Mail Adressen haben wir bereits sicher gelöscht.

Selbstverständlich können Sie uns für Anfragen etc. immer noch über das normale Kontaktformular erreichen.

 

Das haben sie davon

Die Störche sind sehr früh zurückgekehrt. Einge von Ihnen waren gar nicht fort und sind es gewohnt, in der kalten Jahreszeit auf Futtersuche zu gehen. Sie finden Futter, denn der Boden ist nicht gefroren. In den letzten Tagen war es noch einmal so richtig kalt. Das es den Störchen trotzdem ganz gut geht, dokumentieren die Bilder, die Thomas Geiger im Rahmen seiner Rundgänge zur Ringablesung schießt.

 

Kalt im Februar/März 2018

Eine E-Mail von Frau Oberhof erreichte uns im Februar 2018.

"...Und da habe ich doch mal Fotos gemacht, auf denen ich die Ringnummern einigermaßen gut erkennen konnte und habe es nach längere Surfen geschafft, die Vögel offiziell zu melden. Sicher gleich bei mehreren Stellen, aber ich habe mir gesagt: Hauptsache überhaupt gemeldet. Sonst könnte man den Vögeln das Beringen ja auch ersparen, womit alles nur halb so spannend wäre.

Der männliche Storch stammt der Vogelwarte Helgoland zufolge aus dem schönen Schierstein(!), seine Partnerin aus Biebesheim. Ich gehe stark davon aus, dass es sich hier seit einigen Jahren um dasselbe Paar handelt. Das Männchen besetzt das Nest immer schon recht zeitig im Jahr, und beide müssen es vor und während der Brut des öfteren gegen Artgenossen verteidigen. In den letzten Jahren scheinen auch beide ihre Jungen immer gut durchbekommen zu haben, trotz längerer Regen- und Hitzeperioden. Im letzten Jahr hatten sie meiner Erinnerung nach 4 Küken; in diesem Jahr werde ich alles dokumentieren. (Ob die Brut 2017 beringt wurde, wage ich zu bezweifeln, aber ich werde gelegentlich meinen Fotobestand noch einmal durchforsten.)

Gestern mittag haben beide in Horstnähe an windgeschützter Stelle in hohem Gras nach Futter gesucht, und ich hoffe, dass sie diese Frostwoche gut überstehen.

Die offizielle Meldung mit näheren Daten bekommen Sie - so denke ich - von der Vogelwarte, aber ich schicke Ihnen die erhaltenen Kopien im Anhang trotzdem mal zu. Ebenso die ersten Fotos dieses Jahres..."

Danke an Frau Angelika Oberhof
Kommunikationsdesign
65462 Ginsheim-Gustavsburg


A. Oberhof fotografiert in Ginsheim Gustavsburg

Zurück

Weiter

Die Störche kommen zurück

Jedes Jahr früher!
Wir zählen schon wieder ca. 24 Störche. Herr Geiger und Herr Stern lesen bereits Ringe ab. Momentan bei der Kälte bauen die Störche nicht so gerne an ihrem Horst weiter, aber zuvor konnte Herr Krahner die Störche bereits beobachten bei der Paarbildung und dem Horstaufbau.

Wie schnell der Horstaufbau vonstatten gehen kann, dokumentierte 2017 Frau Schumm.

Laden Sie sich hier das PDF herunter: Horstaufbau in 22 Tagen beobachtet und fotografiert von Anne-Rose Schumm 21. März 2017 - 11. April 2017 [734 KB]

 

Zahlen 2017

Die Erfassung der Fundmeldungen ist eine Folge der Beringungsarbeit. Wir präsentieren Ihnen deshalb immer mal wieder ein paar aufbereitete Zahlen, die man gut lesen und verarbeiten kann. Hier finden Sie unsere Statistiken 2017