Aktuell

Foto oben: Alfred Stern

Letzte Änderung am Donnerstag, 27. April 2017 um 15:20:07 Uhr.

Die ersten zwei Jungen sind da

Pünktlicher geht es nicht mehr. Am 27. März sichteten wir das erste Ei im Horst und berichteten, dass es nun ca. 32 Tage dauern wird mit dem Schlüpfen. Violá, da sind die ersten zwei Jungen. Wir haben einen Videoausschnitt eingestellt, den Sie hier direkt betrachten können.

zum Video

Das erste Ei

haben wir gesichtet am 27. März. Gehen wir von einer durchschnittlichen Brutdauer von 32 Tagen aus, rechnen wir mit dem ersten Schlüpfen um den 27. April. Die anschließende Nestlingzeit beträgt ca. 60 Tage.

In der jetzigen Brutzeit wird der Horst weiter ständig verbessert, immer wieder ausgepolstert und gepflegt. Es brüten beide Storcheneltern. Die Brutablösung konnten wir gut festhalten in einem Video. Die Szene beginnt ab 035.

Wohnungsnot bei den Störchen

wir zählen ca. 30 Brutpaare. Ein paar Störche suchen immer noch ein Zuhause, d.h. einen leeren Horst. Eventuell wird es zu Vertreibungen von bereits besetzten Horsten kommen. Vielleicht finden die Nachzügler aber auch einen passenden Platz, der in ihren Augen bestand hat und mit Nistmaterial zu einem Horst heranwachsen kann.

Im Mast Nr. 17 4 Paare
Im Mast Nr. 18- 6 Paare
Im Mast Nr. 19- 3 Paare

Baumstumpf (Baum ohne Nummer) 2 Paare
Pumpenhäuschen Horst 27 1 Paar
Wallaufer Bucht a. Leinpfad,nicht i B 2 Paare
Platanen-Horste 25 und 28 a/b 3 Paare
um den Kamerahorst herum 9 Paare

Dreck-weg-Tag am 18. März 2017

Am 18. März hat die Jagdpächterin von Schierstein, Ute Meilinger, die auch Mitglied in der Storchengemeinschaft Wiesbaden-Schierstein ist, mit Schiersteiner Jägern und Mitgliedern der Storchengemeinschaft die jährliche Umweltsäuberung in der Schiersteiner Feldgemarkung organisiert und durchgeführt. Gesammelt wurde in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Diesen Text haben Sie letztes Jahr auch gelesen, bis auf das Datum. In diesem Jahr müssen wir ein paar Bilder mehr einstellen, weil uns sonst keiner glaubt, was wir wieder alles efunden haben. Wer wirft ein Sofa in die Natur, oder Chemikalien, oder Autoreifen. Dumme Menschen sterben nie aus, die wachsen nach.

Nochmals herzlichen Dank an alle Helfer, die so fleißig den Müll zusammen getragen haben.

Bilder zum Dreck-weg-Tag

Paarwechsel am 05. März 2017

Arbeitstag und Storchenkämpfe

Was ist denn da los?

Am Samstag, den 04. März 2017, haben wir uns zu einem Arbeitstag auf dem Gelände verabredet. Es gab viel zu tun. Vor allem aber konnten wir einige Kämpfe um den Kamerahorst beobachten.

Aufmerksame Zuschauser unserer Videoaufzeichnungen werden es bemerkt haben. Das Storchenpaar vom 18. und 25. Februar sah etwas anders aus, als das Paar in den Aufnahmen vom 05. und 06. März 2017. Das erste Paar hatte sehr weiße Brustfedern und der männliche Storch war beringt. Das neue Paar ist nicht beringt und die Brustfedern eines Storches sehen ziemlich schmutzig aus. Dieser Storch hat eine lange Flugreise aus dem Süden hinter sich.

Wir konnten am Samstag beobachten, dass sich das ursprüngliche Paar hat vertreiben lassen und ein ziemlich dominanter Storch es verstand, den ergatterten Kamerahorst zu verteidigen. Heftige Kämpfe spielten sich vor unseren Augen ab. Die Kamerabefestigung an der langen Stange bewegte sich und schwankte stark nach, als der vertriebene Storch direkt auf der Kamera landete. Er versuchte nun, quasi eine Etage höher als der Horst, den Eindringling zum Abfliegen zu überreden. Offensichtlich ist dem vertriebenen Storch eine erneute Besetzung dieses Horstes nicht gelungen.

Die Bilder vom Sonntag und den heutigen Montag zeugen von weiteren heftigen Auseinandersetzungen der Störche, denn so ohne weiteres ist der Kameramast nicht zu verdrehen. Ziemlich verschoben die Kamera. Wir werden daran arbeiten und die Kamera wieder ausrichten.

Insgesamt gab es einige Zuschauer. Außer den Störchen, haben uns andere Tiere beobachtet. Wir stellen die Aufnahmen ein, damit Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen können.

 

Arbeitstag am 04. März 2017

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Frühlingsstimmung

Foto von Alfred Stern

im Wasserwerksgelände und auf dem Horst am Schiersteiner Hafen ist deutlich das fröhliche Klappern der Störche zu hören. Anfang März zählten wir 25 Storchenpaare. Ob sie alle im Herbst weggezogen sind ist zweifelhaft, denn wir haben im Winter eine kleine Gruppe von ca. 15 Störchen beobachtet.

Ein Paar hat jedoch ein besonderes Problem. Ihr großes, über viele Jahre aufgebautes und zentnerschweres Nest in einer Platane, ist abgestürzt. Um ein neues benutzbares Nest zu bauen, benötigt ein Storchenpaar zwei bis drei Wochen. Das konnten wir bereits beobachten. Auch die Horste in den Hochspannungsmasten sind durch den Stromnetzbetreiber im Herbst abgeräumt worden. Dort wird ebenfalls fleißig Nistmaterial gesammelt, um die Horste wieder aufzubauen.

Vom bisherigen Nistplatzangebot ausgehend können ohne weiteres 25 Storchenpaare in Schierstein brüten. Hoffen wir das Beste für 2017.

 

Störche sind wieder zurück

Die Webcam am Horst 3 ist seit 18. Februar aktiv

Fast alle Horste sind bereits mit Paaren belegt

Als wir gestern, am 18. Februar 2017, zur Aktivierung der Webcam auf das Gelände fuhren, trauten wir unseren Augen kaum. Mitte Februar und fast kein Horst mehr frei . Überall kopulierende Storchenpaare. Wir hoffen wieder auf reichlich Nachwuchs und störungsfreie Aufzucht der Jungen. Wir können dabei helfen.

Hunde anleinen bitte, auch wenn es nirgenwo steht (müßte sich eigentlich von selbst verstehen in dieser Region)
Drohnen über dem Wasserwerkgelände sind verboten
Müll immer in Abfallbehälter werfen

Es ist so einfach und wäre so schön, wenn sich alle Menschen daran halten könnten. Wenigstens zur Brutzeit, denn das kommt allen Tieren jetzt zu Gute, nicht nur den Störchen.

Aktuelle Storchensichtungen in 2017

Wir zählen 13 Störche auf dem Wasserwerk-Gelände. Zweige werden schon gesammelt und die Horstbildung hat begonnen. Es sind höchst wahrscheinlich unsere Überwinterer am Werke, denn die Neuankömmlinge aus dem Süden würden ganz anders aussehen.

Die Winterstörche bereiten sich auf die Heimkehrer vor. Hoffen wir, dass sich wieder reichlich Paare bilden.

Neue Rubrik Ringablesungen

Wir möchten Sie ermuntern und begeistern für die wichtige Ringablesung, denn ein erneuter Krankheitsfall macht es uns in diesem Jahr schwer, unsere Störche zu erfassen. Wir werden alle Ihre Ablesungen unter RINGABLESUNGEN veröffentlichen und die Bilder dazu einstellen, sofern vorhanden. Ihr Einverständnis wird selbstverständlich abgefragt und die Bilderrechte bleiben bei Ihnen. Auch wenn Sie keinen Wert auf Veröffentlichung legen, helfen Sie uns sehr mit Ihren Ringmeldungen.

Jetzt schon ein Dankeschön.