Eisenbahnstorch

Ein spektakulärer Storchenfund macht im Jahre 2008 von sich reden und zeigt, dass nicht alle Bemühungen um einen verletzten Storch auch mit einem Happy End belohnt werden.

Ein Mitarbeiter der Storchengemeinschaft findet bei einem Fahrrad-Ausflug einen verletzten Jungstorch in Walluf unmittelbar neben den Bahngleisen, während sich ca. 18 weitere Jungstörche auf dem angrenzenden Feld den Bauch voll schlagen. Der junge Adebar ist verletzt. Sein Ring belegt, dass er aus dem Luisen-Park in Mannheim stammt.

Der Storch wird zum Tierarzt gebracht. Dieser stellt fest, dass das Storchenbein gebrochen ist und überweist ihn in die Tierklinik in Walluf. Dort wird das Bein geschient. Außerdem erhält der verletzte Storch Medikamente und wird in die Voliere auf dem Wasserwerk-Gelände gebracht. Zwischenzeitlich hat er den Namen „Eisenbahn-Storch“ erhalten. Zwei Mitarbeiter der Storchengemeinschaft kümmern sich abwechselnd um den Verletzten, reden ihm gut zu und verabreichen ihm die notwendige Medizin.

Der Storch erholt sich rasch und soll wieder in den Luisen-Park zurückgebracht werden. Doch als die Mitarbeiter am Morgen seiner Freilassung die Voliere betreten, finden sie ihn nur noch tot vor. Todesursache unbekannt.

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